Keith C. Coles

Men without Band

Ein Mann ersetzt eine ganze Rockband und gefällt

Keith C. Coles legt mit dem alleine produzierten Silberlingen „Listen, don’t just hear…“ spezielle Musik und Texte für Erwachsene über 40 vor.
Eine „Band ohne Namen“, die gab es schon mal und ein Mann ohne Band , der ganz alleine so klingt wie ein ganzes Rock-Ensamble? Den gibt’s tatsächlich auch und der ist auch nicht schlecht. nur kennen noch wenige Keith C. Coles als das ein Mann Unternehmen. „Men without Band“. Aber das dürfte sich ändern. Denn die Debüt-CD „Listen, don`t just hear…“ des Allround Künnstlers hat es durchaus in sich.

Erster Eindruck: Was für eine Band, trotz der Einzigartigkeit der Besetzung! Das groovt, zerrt an den Beinen, geht ins Ohr , Rasiermesser scharfe Gittaren in bisweilen extravaganten Soli, komplexen Rhythmus Patterns und ein griffiger Text zum einsteigen mit dem passenden Titel „That`s how  it is“ genau so ist es. Und es ist gut. Man könnte sich den rockigen, glitzernden Titel glattweg vorstellen als mitreißenden Soundtrack zu einer ausgelassenen nächtlichen Fahrt durch eine Großstadt.

Stilistisch festgelegt ist die Produktion keineswegs obwohl rockige Töne dominieren und sich der Typische Sound des Albums über eine ganzes Spalier  des Albums über einen leicht wieder erkennbaren Coles’schen Personalstil definiert. Angesteuert und gestreift wird dabei ein ganzes Spalier zeitgenössischer Unterhaltungsmusik, eingängige Mainstream-Nummern, verträumte zurücklehn Titel („Don’t turn a way“) und Songs mit Funk-Attitüten dazu die straffen Rock-Songs , ein paar geschärften Bluesrock Titel und einmal etwas leicht klassisch US_Counmtry artiges ( „in just wanna talk to you“) ergänzen sich auf der runden Sacheibe eine runde Sache.

Ein netter Querschnitt durch das bisherige und aktuelle Schaffen des Allround-Musikers ist das. Kaum zu glauben dass dies alles nur ein einziger Musiker, Instrumentalist und Sänger mit Hilfe der m modernen Elektronik eingespielt hat. Nur manchmal wirken einzelne Titel durch die technische Vorraussetzung ein bisschen artifizell, was den positiven Gesammteindruck aber unberührt lässt.

Als echter Knaller unter den 14 Titeln kann der Intro-Hit „That’s How It Is“ mit seinen Ohrwurm und Tanzboden Qualitäten gelten. Das wäre auch der definitive Anspieltipp. Und es gibt noch einen: der Bonus-Track „The Preacher“ ganz zum Schlusshat ebenfals einiges zu bieten, unter anderem einen witzigen Vocal-Part zwischen Barry-White-Bass und Micky Mouse-Sound, der der über einen verschärften Rhythmus direckt unter die Haut geht.

Warum gibt es jetzt diese CD? Erwachsene über 40 äußern laut Keith C. Coles oft die Ansicht, dass die im Radio oder in Musikvideos nichts finden, was sie wirklich hören wollen. Coles in den 1960ern geboren, hat irgendwann beschlossen mit seinen Mitteln eine Nische für diese „vergessene Generation“ zu schaffen. Und weil er seinen ganz eigenen Gedanken und persönliche Wünsche verfolgt, komponiert, spielt und produziert er seinen Solo-Erstling- von ein paar Ausnahmen abgesehen- von A-bis Z eben ganz allein. Ein besonderes Anliegen des Musikers ist im Titel der CD verborgen: „Listen, don’t just hear…“ (Hör genau zu, hör nicht einfach so rein) Die Texte verdienen es genauer betrachtet zu werden. Seitr über 20zig Jahren ist der gebürdige New Yorker im Musikgeschäft unterwegs. In den USA war er mit Nashville-Sänger Jerry Wayne unterwegs, einmal eimal schaffte er mir seiner US-Band „Souls at Zero“ das Halbfinale einer „Battle of the Bands“ in drei US Staaten.In Deutschland arbeitete er mit der „Richard Head Band“ (1988-1990) und der Lauterner Gruppe „Bad Jojo“ zusammen, darüber hnmaus mit Blues-, Jazz- und Rockgrößen wie Champion Jack Dupree, Saxophonist Big Jay McNeeley und Altmaister Bo Diddley. Seit 5 Jahren unterhält er als „Men without Band“ Musikfans in Deutschland, Holland und Belgien. Nun hat er seine Stärken eines kreativen Multitalent                     www.manwithoutband.com